Besuch der KZ- Gedenkstätte Dachau

Die Klasse 9CM vor dem Eingang zum ehemaligen KZ

Die drei neunten Klassen der Karl-Dehm-Mittelschule veranstalteten zusammen mit ihren Lehrer*innen bzw. GSE-Lehrkräften am Freitag, den 10.01.2020, eine Exkursion, die mit einem vergnüglichen Klassenausflug eher wenig zu tun hatte. Ziel war das ehemalige Konzentrationslager in Dachau. Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden. Anhand des historischen Geländes, der noch erhaltenen Gebäude sowie diverser Rekonstruktionen wurde die Zeit des Konzentrationslagers und seiner weiteren Geschichte nachvollziehbar. Die Klassen wurden jeweils von erfahrenen Geschichtslehrer*innen oder Historiker*innen geführt und mit Informationen versorgt. Für Schüler*innen und Lehrer*innen war dies ein eindrucksvoller Ausflugstag. Zusätzliche Informationen entnommen von: https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/

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