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Lesung an der Karl-Dehm-Mittelschule für die 6. Klassen

Warum verheimlicht ein Junge, dass er regelmäßig von seinem Vater verprügelt wird – und die Mutter schweigt? Es war keine leichte Unterhaltung, die der Autor Jürgen Banscherus im Rahmen von LesArt den 6. Klässlern der Karl-Dehm-Mittelschule bot.

Im Gespräch mit den äußerst aufmerksamen Schülerinnen und Schülern näherte sich der Autor behutsam den Gründen für Davids Versprechen. Die Kinder bedankten sich mit großem Beifall.

Sportcamp des BLSV in Regen 20.10. – 24.10.14

Die Schüler der 7 gt, 7 bm, 6 a und 6 b und ihre Klassenlehrer waren eine Woche im Sportcamp des BLSV in Regen. Obwohl es das Wetter nicht immer gut mit den Sechst- und Siebentklässlern meinte, waren es tolle und erlebnisreiche Tage. Sportspiele, Wandern, Montainbiken, Klettern, Besuch im Haus der Wildnis im bayerischen Nationalpark, Einfuhr in ein Silberbergwerk in Bodenmais, Kino, Nachtwanderung und Hüpfburg, das waren die Höhepunkte. Für jeden war etwas dabei. Nach so viel Sport war der Hunger immer groß – das Essen schmeckte allen super – ein Lob an dieser Stelle an die Küche. Die Nächte waren meist kurz, denn es gab viel zu erzählen. Schade, dass die Woche so schnell vorbei war. Fotos =>

 

Berufsparcours 2014

Die Schüler der 7. Und 8. Klassen hatten 2 Tage lang einen intensiven Einblick in die Berufswelt – inklusive zehnminütiger „Mini-Praktika“. Der Berufsparcours fand wie immer in der Rother Anton-Seitz-Mittelschule statt.

MAP – Mittelschulen-Arbeitswelt-Partnerschaft heißt das Konzept. AZUBIS präsentierten den Schülern ihr Unternehmen. Einige Schüler hinterließen einen sehr positiven Eindruck. Sie wurden aufgefordert, sich für ein Praktikum zu bewerben. Das könnte der Anfang einer erfolgreichen Berufskarriere sein. Fotos =>

 

Herbstfest der 5. Klassen

„Wäre es nicht gut, wenn sich alle neuen Schüler unserer 5. Klassen einmal kennen lernen könnten?“

Dieser Gedanke unserer neu gewählten Schülersprecherin Jasmin Burprich fand sofort Anklang, sowohl bei den weiteren Schülersprechern Kenny Ofen und Christian Meier, als auch bei den Verbindungslehrern, Frau Rehwald-Brunner, Herrn Neubert und Herrn Fatzler.

Die „Alten“ aus den Klassenstufen 9 und 10 sollten für unsere „Neuen“ aus den 5. Klassen ein Spielefest mit Imbiss veranstalten.

Schnell waren viele Ideen für unterhaltsame, gemeinsame Geschicklichkeitsspiele gefunden und mit den letzten Stunden vor den Herbstferien auch ein passender Termin. Alle betroffenen Schüler und Lehrer unterstützten die Idee mit viel Eifer und Einsatz. Da fast alle Klassen der 6., 7. und 8. Jahrgangsstufe unter anderem wegen Schullandheimaufenthalten oder Betriebspraktika außer Haus waren, wurde eine 6. Klasse kurzerhand zum Mitspielen eingeladen.

Von jeweils zwei Schülern der 9. Klassen geführt, konnten die in Gruppen gelosten Schüler an zehn von weiteren Neuntklässlern betreuten Spielstationen ihre Geschicklichkeit und ihren Gemeinschaftssinn beweisen. Ergänzt von einem tollen Büffet waren alle Schüler mit großer Begeisterung bei der Sache. Als sich alle Beteiligten um kurz vor eins in der Aula trafen, um mit einem gemeinsamen Lied mit Tanz das Fest zu beenden, waren viele enttäuscht, dass schon Schluss sein sollte.

Ein großes Dankeschön gilt allen Betreuern aus den 9. Klassen und der 10M, die immer da waren, wenn eine helfende Hand benötigt wurde.

Außerordentliches leistete unsere Soziales-Lehrerin, Frau Herzog, mit ihrer Soziales-Gruppe. Sie haben den ganzen Vormittag ununterbrochen gearbeitet, um ein fantastisches Büffet zu zaubern. Nicht ein einziger Krümel blieb übrig! Ein Riesen-Dankeschön dafür.

Projekt der 10M: Asylbewerber in Schwabach

"Es war interessant, aber auch bedrückend und teilweise habe ich mich unwohl gefühlt."

So oder so ähnlich waren die Reaktionen von Schülern der Klasse 10M, die mit ihren Lehrkräften, Frau Brunne und Frau Pospiech, das Auffanglager in Zirndorf besuchten. Da seit Beginn des Schuljahres die Hans-Hocheder-Turnhalle von Asylsuchenden belegt ist, entstand die Idee, einmal über den Tellerrand zu schauen und sich mit dem Schicksal der neuen Nachbarn genauer auseinander zu setzen.

Der Besuch in Zirndorf wurde durch Frau Höfler, Sozialpädagogin an der Karl-Dehm-Schule, ermöglicht. Neben ihrer Tätigkeit an der Schule gibt sie Deutschkurse im Auffanglager Zirndorf.

Die Schüler sowie deren Lehrkräfte waren von den Menschenmengen, die sich dort registrieren lassen wollen, und den einfachen Unterkünften sehr beeindruckt. Was man sonst nur aus den Medien kennt, war nun real erfahrbar. Manch einer wusste nach dem Besuch sein eigenes Zimmer wieder zu schätzen. Die Klasse kam während des Besuchs mit jungen Männern aus Syrien in Kontakt, die - auf Englisch - von ihrer entbehrungsreichen und gefährlichen Flucht erzählten und ihre ersten Deutschversuche hören ließen.

Da diese Fahrt nach Zirndorf noch viele Fragen aufwarf, besuchte ein junger Syrer im Anschluss die Klasse 10M.

Ahmed, seit vier Monaten in Deutschland, berichtete - auf Englisch - von den Umständen in seiner Heimat und den vielen, nicht ungefährlichen Stationen (Libanon, Libyen, Italien, Frankreich, Schweiz) bis nach Schwabach. Die Schülerinnen und Schüler bekamen Informationen darüber, dass die Überfahrt nach Italien 1000 Dollar kostete, bei einer anderen Überfahrt ein Freund von ihm verstarb, seine Heimatstadt in Trümmern liegt, seine Familie immer noch in Syrien weilt, er aber per Handy und Internettelefonie täglich Kontakt zu ihr halten kann. Als letzten Auslöser für seine Flucht gab Ahmed den Militärdienst an. Auf die flapsige Frage von Frau Höfler, was ihm daran nicht gefallen habe, meinte er:

"Beim Militär werde ich erschossen oder ich muss meine Landsleute umbringen."

Für seine Zukunft plant der junge, studierte Syrer Deutsch zu lernen und hoffentlich sein Studium fortzusetzen.

Als Abschluss des Projektes erstellt die Klasse 10M eine Ausstellung zum Thema „Asylbewerber“ in der Schule.

Betriebserkundung am Wandertag

Am 26.09.14 wanderten die 7. Klassen mit ihren Klassenlehrern ins „Biodorf Gustenfelden“ Um 8 Uhr ging es los. Das Wetter meinte es gut. Zu besichtigen waren der Laden und die Tiere der Hofmolkerei Wagner, der Laden der Obstbaufamilie Winkler und die Mühle der Familie Winkler. Die Familie Winkler hatte noch eine Überraschung vorbereitet, die Schüler erfuhren viel Wissenswertes über Obst- und Gemüseanbau –natürlich durften sie die einzelnen Sorten verkosten. Das Fazit aller war: Das schmeckt! Man merkt die Frische. Logisch, alle Produkte kommen unmittelbar aus der Region frisch auf den Tisch. Besser geht nicht, meinten die Kids. An der Hofmolkerei leuchtete ein Spruch „Ohne Fleiß kein Preis“ Dem Fleiß der Hofladenbesitzerfamilien  ist es zu verdanken, dass in der Region Schwabach so ein Einkaufsmagnet von echten Biowaren entstanden ist.

Ein besonderes DANKE  an die Obstbaufamilie Winkler, an Frau Winkler von der Mühle Gustenfelden und an Frau Wagner von der Hofmolkerei.

Fotos Wandertag 7gt 2014

 

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