Besuch der KZ- Gedenkstätte Dachau

Die Klasse 9CM vor dem Eingang zum ehemaligen KZ

Die drei neunten Klassen der Karl-Dehm-Mittelschule veranstalteten zusammen mit ihren Lehrer*innen bzw. GSE-Lehrkräften am Freitag, den 10.01.2020, eine Exkursion, die mit einem vergnüglichen Klassenausflug eher wenig zu tun hatte. Ziel war das ehemalige Konzentrationslager in Dachau. Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand.

Rübezahl trifft bei LesArt auf KDS

In einer lebhaften und mitreißenden Lesung entführte Wieland Freund die Siebtklässer der Karl-Dehm-Mittelschule zunächst in die Welt der Waldgeister und Dämonen des Riesengebirges. Sein Jugendroman „Krakonos“, dessen Titel der polnische Name für den Geist Rübezahl ist, verwebt diese Sagenwelt gekonnt mit der zunehmend technisierten und von der Natur losgelösten Lebenswelt heutiger Jugendlicher. In Berlin trifft Rübezahl auf Jugendliche, die in einem Digitalcampus leben, und gegenseitig helfen sie sich, die Welt des anderen zu entdecken. Wieland Freund schaffte es durch seine tempo- und gestenreiche Erzählweise die Neugier auf den weiteren Verlauf und den Ausgang der Geschichte zu wecken.

Bericht zum Berufsparcours der 7. und 8. Klassen

„Mit 13 Jahren wissen, was man will“. So stand es am nächsten Tag in großen Buchstaben in der Zeitung und drückt exakt die Situation aus, vor der sich Schüler der Mittelschule in den 7. und 8. Jahrgangsstufen oftmals befinden. Da dies mit erst 13 und der Fülle der Angebote an Berufen meist schwierig scheint, war der jährlich zwei Tage lang stattfindende Berufsparcours am 16./17. Oktober 2019 auch für die Schülerinnen und Schüler der Karl-Dehm-Mittelschule aus Schwabach in Begleitung ihrer Lehrkräfte eine gute Gelegenheit, sich am Berufsmarkt zu orientieren, einige Tätigkeiten auszuprobieren und mit vielen Firmen einen ersten Kontakt aufzunehmen. Bleibenden Eindruck hinterließen die 35 Stationen und Anlaufstellen bei den Kindern auf jeden Fall. Zum Beispiel im Berufsfeld „Gesundheit“ erlebten die Schüler sowohl die Situation eines Patienten, bei der sie als „Blinder“ mit Augenbinde oder eine berufliche Tätigkeit wie das Einsortieren von Tabletten. Auf vielfältige ansprechende Weise präsentierten sich die einzelnen Firmen oder Innungen, wie das Bau-, Metall-, Elektronik- und Holzgewerbe sowie der Bereich Dienstleistung.

Alle Beteiligten waren begeistert und mit Eifer dabei und hatten am Ende des Tages viele Eindrücke als auch Angebote für Praktika oder Einladungen zu Bewerbungsgesprächen gewonnen.

Claudia Kosmann